Leopold Antonín Koželuh
Duos für Violine und Horn (1800) (Erstdruck)
Leopold Antonín Koželuh
Duos für Violine und Horn (1800) (Erstdruck)
- Instrumentation Violin and Horn
- Edition Sheet Music
- Composer Leopold Antonín Koželuh
- Publisher Robert Ostermeyer Musikedition
- Editor Robert Ostermeyer
- Order no. ROM342
incl. tax,
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Description:
Leopold Kozeluch wurde am 26.6.1747 in Welwarn, Nahe bei Prag, als Sohn des Schusters und bürgerlichen Handelsmannes Antonín Bartholomäus Kozeluch geboren; getauft wurde er auf die Vornamen Ioannes Antonius. Der Komponist Jan Antonín Kozeluch war sein Cousin, die Pianistin Katharina Cibbini (1785–1858) seine Tochter. Um Verwechslungen mit seinem Cousin zu vermeiden, benannte er sich wohl vor 1774 um. Anlässlich seiner Heirat am 14. November 1782 mit Maria Allmayr von Allstern (einer Nichte Ignaz von Borns) wurde er als "Johann Leopold Koscheluck" in die Matrik eingetragen. Seinen ersten künstlerischen Unterricht erhielt Kozeluch in Welwarn von Anton Kubík und später von seinem Cousin sowie Franz Xaver Dussek. Er besuchte erfolgreich das Gymnasium in Prag und studierte anschließend Jura. Nach einigen Semestern brach er sein Studium ab und widmete sich fortan nur noch der Musik. 1771 debütierte er mit einem Ballett am Nationaltheater in Prag. In den nächsten sieben Jahren komponierte Kozeluch ungefähr 25 Werke für das Prager Nationaltheater. 1778 ging er nach Wien und wurde wahrscheinlich für kurze Zeit der Schüler von Johann Georg Albrechtsberger. Schon nach kurzer Zeit avancierte Kozeluch zum gefeierten Pianisten. Der kaiserliche Hof betraute ihn mit der Nachfolge von Georg Christoph Wagenseil als Musiklehrer der Erzherzogin Elisabeth, der Tochter von Kaiserin Maria Theresia. 1781 lehnte Kozeluch das Amt des Hoforganisten in Salzburg als Nachfolger Mozarts ab. Dafür wurde er 1792 nach Mozarts Tod gleichzeitig Kammerkapellmeister und Hofkomponist auf Lebenszeit. Einige Schüler, darunter die blinde Pianistin Maria Theresia Paradis, unterrichtete er privat zu Hause. Von freimaurerischen Ideen begeistert, trat Kozeluch in Wien den Logen Zum Palmbaum und Zu den drei Adlern bei. Bereits zu Lebzeiten erfuhr Kozeluch Anerkennung in ganz Europa; in seinen letzten Jahren wurde er aber häufig als Vielschreiber kritisiert. Die negativen Kritiken von Mozart und Ludwig van Beethoven sind bis heute unvergessen. Dennoch weisen seine besten Werke schon Züge der Musiksprache Ludwig van Beethovens und Franz Schuberts auf. In der Tat wurden einige seiner Werke über längere Zeit Beethoven zugeschrieben. Leopold Kozeluch starb in Wien am 7. Mai 1818 im Alter von 70 Jahren an der Gicht.
Das hier editierte Werk hat als Vorlage eine Abschrift aus dem Stift Engelberg in der Schweiz. Der Titel lautet Duo / pour / Violon / & / Cors /Del Sigre Kozeluk /Ad Ufum R. F. Eugeny a Büren.
Das Werk erscheint hiermit im Erstdruck.
Die Stimme des Horns wurde original in D und alternativ in F editiert.
Das hier editierte Werk hat als Vorlage eine Abschrift aus dem Stift Engelberg in der Schweiz. Der Titel lautet Duo / pour / Violon / & / Cors /Del Sigre Kozeluk /Ad Ufum R. F. Eugeny a Büren.
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Die Stimme des Horns wurde original in D und alternativ in F editiert.
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